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Reisemagazin, 24.05.2018

Sehr geehrter Herr Mustermann,

im März 2007 eröffnete der erste "Skywalk" der Welt am Grand Canyon in den USA. Seither kann man die in den Himmel ragenden "Schwebebalken" rund um den Erdball an den spektakulärsten Aussichtspunkten betreten. Auf oftmals gläsernem Boden über einem gähnenden Abgrund zu stehen bedeutet Nervenkitzel pur!
Salzen und pfeffern Sie Ihren Urlaub mit einer Prise Adrenalin und Herzklopfen. Wir möchten Ihnen heute einige pulsbeschleunigende Skywalks vorstellen.
Treten Sie näher und riskieren Sie einen Blick in die Tiefe. Sind Sie schwindelfrei?

Für Rückfragen zu den Reisethemen, aber auch für Buchungswünsche, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Sie!

Herzlichst,
Ihr Karstadt-Reisen Team

Österreichs spektakuläre Skywalks

Österreich hat gleich mehrere blutdrucksteigernde Aussichtsplattformen zu bieten, von denen wir Ihnen drei in der Dachstein Region sowie eine am Schaufeljoch im Stubaital vorstellen möchten.

"Welterbeblick"

Weit über den Dächern von Hallstadt befindet sich die dem Horn eines Einhorns nicht unähnliche Aussichtsplattform "Welterbeblick", die einen einmalig schönen Blick auf den in der Tiefe gelegenen UNESCO Welterbeort Hallstatt bietet. In 360 Metern Höhe ragt der 12 Meter lange Look-Out über die Stadt und bietet sich als ein Top-Ausflugsziel für Jung und Alt an. Ein Lift sowie die Salzbergbahn erlauben einen barrierefreien und problemlosen Zugang für schwindelfreie Gäste jeden Alters.
 
Für eine geruhsame und komfortable Nacht am Ende eines spannenden Tages möchten wir Ihnen das Heritage Hotel Hallstatt empfehlen. Das aus drei denkmalgeschützten Gebäuden bestehende Hotel liegt inmitten des UNESCO-Welterbeortes. Hinter den geschichtsträchtigen Mauern werden Sie verwöhnt und umsorgt und erleben das "Hallstatt-Gefühl" am Dachstein hautnah.



"5fingers"

Unweit von Hallstatt ragt eine weitere, großartige Aussichtsplattform in den österreichischen Himmel hinein. Wie eine aus dem Berg brechende Roboterhand strecken sich die "5fingers" den Wolken entgegen und scheinen die Berge greifen zu wollen.
Zweifellos ist dieser Skywalk der optisch extravaganteste der Alpen und bietet nervenaufreibende Erfahrungen für die ganze Familie. Die "5fingers" befinden sich am Krippenstein, am Nordrand des Dachsteingebirges.

Barrierefreiheit gilt auch hier, und so können Höhenfans die 5 unterschiedlich gestalteten Finger erkunden. Auf gläsernem Boden kann man hier schweißtreibend ausharren oder vorsichtig tapsend den ersten Finger erleben. Ein weiterer Finger lädt ein, durch einen fest installierten, barocken Bilderrahmen ein Erinnerungsfoto in 400 Metern Höhe zu schießen. Ein kostenlos nutzbares Fernrohr steht auf dem nächsten Finger, mit einer Öffnung im Boden erschreckt der Nachbarfinger die Besucher. Der kürzeste der fünf soll ein "Sprungbrett" und die Freiheit der Berge darstellen.

Eine einfache Wanderung, die auch gut für Familien geeignet ist, führt Sie binnen 30 Minuten von der Bergstation Krippenstein zu den "5fingers". Nehmen Sie nicht nur den kleinen Finger, sondern erleben Sie gleich die ganze Hand!

Für die perfekte Unterkunft für die ganze Familie wird im Dormio Resort Obertraun gesorgt.
Das komfortable Feriendorf wurde im traditionellen Salzkammergutstil gestaltet.
Es stehen Doppelhaushälften, freistehende Wohnhäuser sowie ein Zentralgebäude mit Rezeption, Restaurant mit Terrasse und Blick auf den Hallstättersee, Café und Bar zur Verfügung. Das Feriendorf ist durch einen Hauptparkplatz und eine beschrankte Einfahrt verkehrsberuhigt und somit ideal für Familien mit Kindern.

Bildquelle:
© Dachstein Tourismus AG/Leo Himsl (Bild 3 und 4)

Skywalk und "Treppe ins Nichts"

Der eindrucksvolle und mächtige Dachstein-Gletscher hält weitere Highlights für Sie bereit, bei denen Ihnen die Gänsehaut kalt wie Gletschereis über den Rücken läuft.
Per Panorama-Gondel geht es zunächst hinauf auf die höchsten Gipfel Österreichs. Eine der rundum verglasten Gondeln ist übrigens eine "Cabrio-Gondel" und verfügt zusätzlich über einen Freiluft-Balkon. Schweben Sie "oben ohne" entlang der Dachstein-Südwand Ihrem Ziel entgegen. Wer nicht schwindelfrei ist, bleibt besser im Innern der Kabine oder reserviert gleich vorab eine klassische Gondel.

Oben angekommen stößt man auf die nächste Mutprobe, denn die Dachstein-Hängebrücke ist sicher nicht jedermanns Sache. Doch wer die 100 Meter lange und nur 1 Meter breite Brücke - die in 2700 Meter über dem Meeresspiegel gespannt ist - betritt, der wird mit unvergesslichen Ausblicken belohnt. Mit leicht wackeligen Beinen und die Finger fest um das Geländer gekrallt, schweift der Blick in 400 Meter Tiefe. Die Sicht auf die fantastische Bergwelt sollte man auch mit einem leichten Gefühl des Unbehagens versuchen zu genießen. 
Ein eindrucksvoller Rundweg, der gläserne Skywalk und der "Eispalast" reihen sich als nächste Highlights an.
 
Der Skywalk befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Bergstation. Der an seiner äußersten Spitze vollverglaste "Balkon" ragt einladend über die 250 Meter senkrecht abfallende Felswand des Hunerkogels hinaus.
Wem das noch nicht reicht um seinen Puls in Wallung zu bringen, der kann der "Treppe ins Nichts" folgen. Vierzehn gläserne Stufen führen Sie frei schwebend von der sicheren Felskante weg und enden auf einer klitzekleinen, ebenso gläsernen Plattform. Hier angekommen schweben Sie ca. 400 Meter über dem nackten Fels.

Abgerundet wird Ihr Gänsehaut erzeugender Ausflug mit einem Besuch des prächtigen "Eispalastes". Dieser liegt in bis zu acht Metern Tiefe und führt 100 Meter weit in das ewige Eis des Gletschers hinein. Betreten Sie die magische Wunderwelt aus Eis, Ihre Augen werden glänzen wie Eiskristalle.
Detailverliebt geschnitzte Eisfiguren, eisige Säulen und der fantastische Kristalldom zaubern eine Szenerie, die der Eiskönigin entsprungen zu sein scheint. Nehmen Sie Platz auf dem eisigen Thron!

Das UNESCO-Welterbe Dachstein bietet extreme und unvergessliche Einblicke und Ausblicke für die ganze Familie. Nervenkitzel pur - lassen Sie sich den Dachstein nicht entgehen.

Entdecken Sie gleich hier unsere Empfehlungen:

Hotels in der Steiermark / Österreich

Ferienwohnungen in der Region Dachstein / Österreich

Bildquellen © Planai-Hochwurzen:
© Planai-Hochwurzen/smo-photography (Eispalast), © HAGSPIEL PHOTOGRAPHY-A8952 (Dachstein Skywalk), © Gery Wolf (Treppe ins Nichts)



"Top of Tyrol", Stubaital - Tirol

Zu einer der schönsten Aussichtsplattformen wählte die Zeitschrift GEO u. a. den "Top of Tyrol" Skywalk am Schaufeljoch im Stubaital. Auf enormen 3.210 Metern Höhe befindet sich dieser Schwebebalken, der je nach Perspektive wie eine auf dem Gipfel endende Bahnstrecke oder ein Sprungbrett anmutet. Der rostige Look des Skywalks ist gewollt, fügt er sich doch farblich hervorragend in die Bergwelt ein.
9 Meter ragt der "Top of Tyrol" über die Felsen am Stubaier Gletscher hinaus und ermöglicht zauberhafte Panoramablicke bis zu den Dolomiten.

Wer sich auf diese Aussichtsplattform begeben möchte, der kann mit der Gondelbahn bis zur Bergstation Schaufeljoch fahren. Von hier aus benötigen Sie ca. 10 Gehminuten zum Ziel. Doch aufgepasst: 232 Stufen gilt es hier oben noch zu erklimmen, bevor Sie nicht allein durch den Aufstieg, sondern auch wegen der sensationellen Aussicht atem- und sprachlos sind.

Genießen Sie den "Top of Tyrol" und zählen Sie die Dreitausender, die sich Ihnen voller Schönheit und Anmut präsentieren. Stolze 109 sind es an der Zahl.
Der "Top of Tyrol" ist ganzjährig geöffnet, das kostenlos nutzbare Viscope-Fernrohr bietet Nahansichten der Berge und blendet deren Namen beim Betrachten ein.

Sie möchten die Dreitausender selbst durchzählen und etwas länger im Tal und auf dem Gletscher verweilen? Dann folgen Sie gleich hier dem Skywalk zu unseren Reiseempfehlungen:

Hotelunterkünfte im Stubaital / Österreich

Ferienwohnungen im Stubaital / Österreich

Bildquelle Top of Tyrol © Stubaier Gletscher: Christoph Schöch (Winter), LAAC Architekten (Plattform),

Der Schritt ins Leere - Frankreich

Wer per Seilbahn ab Chamonix das Bergmassiv des Aiguille du Midi "erklimmt", der wird mit einem unvergesslichen Panoramablick über die Alpen in Frankreich, der Schweiz und in Italien belohnt. Darüber hinaus ist im Seilbahn-Ticket der kostenlose Zutritt zu der wahrscheinlich höchstgelegenen Attraktion Europas enthalten: Am Gipfel, dem Pic du Midi, können Sie einen wagemutigen, herzschlagaussetzenden "Schritt ins Leere" wagen.

An den gewaltigen Hängen des kolossalen Berges befindet sich in sagenhaften 3842 Metern Höhe ein an fünf Seiten verglaster Kubus, unter dessen durchsichtigem Boden sich satte 1000 Meter Abgrund auftun. Ein kleiner Schritt für Sie, aber ein großer Schritt für Ihre Nerven!

Während sich der Magen beim Betreten des Aussichtswürfels zusammenzieht, die Knie weich werden und der Kreislauf plant, sich zu verabschieden, können Sie versuchen, den uneingeschränkten und fast überirdisch schönen Blick auf den Montblanc zu genießen.

Der Pic du Midi ist eine spektakuläre Attraktion, abgerundet wird das Gipfelglück durch eine eindrucksvolle Sternwarte, die mit fantastischen Programmen zu abendlichen Sternenbeobachtungen lockt. Je nach Jahreszeit, können auch Übernachtungen auf dem Gipfel gebucht werden.

Der Pic du Midi ist in jeder Hinsicht ein "herausragendes" Ausflugsziel. Sind Sie bereit für den Berg und den "Pas dans le Vide"?

Auf ganz und gar festem Boden befinden sich die Unterkünfte unserer Reiseempfehlungen:

Hotelunterkünfte in Chamonix / Frankreich

Ferienwohnungen in der Region Rhône-Alpes Hautes-Savoie / Frankreich


Unser Expertentipp für Sie - China

Profitieren Sie von dem Fachwissen unserer Reiseexperten aus mehr als einhundert Reisebüros

Unser Expertentipp kommt heute aus dem Holiday Travel by Karstadt Reisebüro in Hannover von Herrn Christian Steineke. Er war für Sie in China und möchte Ihnen von dort berichten.

Übrigens:
China ist berühmt für seine außergewöhnlichen, fabelhaften Skywalks. Einen schier haarsträubenden, gläsernen Spazierweg finden Adrenalinjunkies auf bzw. am Tianmen Shan im Nationalpark Zhangjiajie in der südchinesischen Provinz Hunan.
Wer der Technik vollkommen vertraut, der begibt sich hier auf den angsteinflößenden "Walk of Faith". Faith bedeutet Vertrauen und dieses werden Sie dringend benötigen, wenn Sie den ersten Schritt auf den gläsernen Skywalk wagen, der auf 1430 Metern Höhe an den Felsen angebracht wurde. Aus der Ferne scheint es, als sei der wuchtige Berg mit einem Geschenkband umwickelt worden... na, Glückwunsch! Eng schmiegt sich der schmale, 266 Meter lange Pfad an die Felswände und Besucher wimmeln wie klitzekleine Ameisen über den gläsernen Weg.

Die Kombination aus Höhe und dem unterschwelligen Gefühl der Angst fasziniert hier ganz besonders. Der Ausblick auf die mächtige Bergwelt ist gigantisch und auch ohne das Glas unter den Füßen fühlt man sich hier zerbrechlich und winzig.
Um dem Gefühl, sich der Technik oder einfach dem Schicksal ausgeliefert zu haben, die Krone aufzusetzen, wurde der Walkway mit einem schockierenden Spezial-Effekt versehen: An der einen oder anderen Stelle entstehen bei Betreten des Bodens Risse im Glas! Während Ihr Blick also angestrengt und konzentriert in den unendlich tief liegenden Abgrund gerichtet ist, knackt es verdächtig und bricht langsam aber unaufhaltsam das Glas unter Ihren Füßen. Knacks! Na? Immer noch mutig?

In dem eindrucksvollen Nationalpark, der Berühmtheit durch den Kino-Blockbuster "Avatar" erlangte, geht es stets um Höhen und Tiefen. Wer hier nicht schwindelfrei ist, reist besser gar nicht erst an. Per PKW oder Bus fahren Sie über eine enge, sich über 99 Haarnadelkurven windende Straße auf 1100 Meter Höhe. Diese gilt zwar als eine der schönsten Autorouten der Welt, ist zweifellos aber auch eine der beängstigendsten.
Darüber hinaus ist der Weg per Gondelbahn in schwindelerregende Gebirgshöhen möglich. Über 1000 Höhenmeter werden hier auf stattlichen 7 km Länge überwunden. Die Seilbahn ist nicht nur die längste der Welt, der Blick auf die umliegenden Berge und die in der Tiefe liegenden 99 Kurven ist unvergesslich. Oben angekommen führen 999 Stufen, die sogenannte "Treppe zum Himmel", zu einer 30 Meter hohen, offenen Höhle, der "Tür zum Himmel". Bevor man seinen Mut am "Walk of Faith" unter Beweis stellt, "übt" man besser auf dem schmalen Klippenweg. Auch dieser Weg ist nichts für schwache Nerven, aber immerhin nicht durchsichtig!
Wer nach Zhangjiajie und auf den Tianmen Shan reist, muss sich stets überwinden. Ausdauer ist gefragt, Schwindelfreiheit und Mut.

Reisen Sie auf eigene Faust an, so sollten Sie sich gut vorbereiten, denn Englisch wird hier kaum gesprochen. Der Nationalpark ist für Europäer bisher noch ein Geheimtipp, gilt aber bereits als "Must-See" in China. Voraussichtlich 2019 soll der Park auch eine Schnellzuganbindung bekommen. Derzeit erfolgt die Anreise per Bahn und Bus ab Hongkong bzw. Shanghai.
Wir empfehlen Ihnen daher die nachfolgende Rundreise, die den Tianmen Shan beinhaltet:

14-tägige Erlebnisreise "Traumhafte Landschaften Chinas" mit Gebeco

Ein Video des "Walk of Faith" können Sie gleich hier sehen. Wir wünschen nun viel Spaß beim Lesen unseres Expertentipps...

China

"Einmal sehen ist besser als tausendmal hören…."
Dieser Satz von Konfuzius passt zu China, er macht neugierig und bestätigt sich nach Reiseende.

Vorweggenommen bot uns der führende Studienreisen Anbieter STUDIOSUS mit unserem wunderbaren Reiseleiter und den kompetenten, sympathischen lokalen Guides ein interessantes und abwechslungsreiches Programm, von Anfang bis Ende perfekt organisiert.

Das moderne China empfängt einen schon am Beijing Capital International Airport, dem nach Passagierzahlen zweitgrößten Flughafen der Welt. Durch die morgendliche Rush Hour im zähfließenden Verkehr sucht sich unser Busfahrer den Weg zum zentral gelegenen Hotel. So lange sich die Autokolonne fortbewegen kann, sind die chinesischen Staumelder auf grün. Das an diesem und den nächsten Tagen sonnige Wetter ermöglicht uns interessante Blicke auf die modernen Bürowolkenkratzer und die alten Pekinger Stadtviertel.

Den Aufenthalt in Beijing beginnen wir mit einem interessanten Rundgang durch ein altes Stadtviertel, das Hutong heißt. Bei einer Familie sind wir auf einen leckeren Jasmin Tee eingeladen und der Familienvater erzählt uns von dem traditionellen Leben. Vorbei an dem Bell- bzw. Drum Tower, der den Bewohnern früher durch Glockenschläge wichtige Ereignisse angekündigt hat, gehen wir zu unseren Rikschas, die uns bei klirrender Kälte durch das Hutong Viertel fahren.

Ein Muss für jeden Peking Aufenthalt ist natürlich ein Ausflug zur großen Chinesische Mauer, verbunden mit einem Stopp an den Ming Gräbern. Unser Reiseleiter führt uns ein in die Mysterien der kaiserlichen Grabkultur. Die Anlage ist riesig, 22 Jahre wurde nach einem passenden Platz gesucht, damit alles ordentlich nach der Feng Shui Lehre gebaut werden konnte. Die Chinesische Mauer erstreckt sich auf über 8000 km und jeder Stein erzählt eine spannende Geschichte. Auf knapp 800 Metern besteigen wir die Mauer, ein eiskalter Wind weht, der Blick ist klar und der Ort macht einen glücklich.

Die Rückfahrt nach Beijing ist verbunden mit einem Fotostopp am Olympiagelände, hier wurden die Spiele 2008 ausgetragen. Das Olympiastadion "Vogelnest" und der Wasserwürfel sind auf jeden Fall ein Foto wert.

Ein weiteres Highlight ist natürlich der Platz des Himmlischen Friedens mit dem Mausoleum von Mao Tsetung. Auf dem Platz können bis zu einer Millionen Menschen stehen, er hat riesige Ausmaße. Durch das Mittagstor schreiten wir zum Kaiserpalast mit seinen vielen Höfen und Hallen, dahinter schließt sich die Verbotene Stadt an. Unser Reiseleiter fesselt uns mit spannenden Geschichten und erzählt von dem nicht immer romantischen Alltagsleben zwischen den hohen Mauern. Kaiser zu sein war alles andere als ein toller Job, da ihm alles vorgesagt wurde, er nicht wirklich selbst regierte, aber für alles Gute und Schlechte verantwortlich war.

Sehenswert ist auch der außerhalb Beijings gelegene Sommerpalast, eine riesige, prachtvolle Anlage, die eigens für die einzige Kaiserin Chinas erbaut wurde. Die Bauzeit betrug im 17. Jahrhundert knapp 10 Jahre.

Wer Bedenken bzgl. der chinesischen Küche hat, kann diese getrost zu Hause lassen. Das Essen war jeden Abend ein Geschmackserlebnis. Gemüse, Rind- und Schweinefleisch, auf verschiedenste Weise zubereitet, mit immer neuen Geschmackserlebnissen, von scharf bis süßsauer. Fehlen darf natürlich nicht das Verzehren einer traditionellen Peking-Ente, die es nur in Peking gibt, alles andere ist keine Peking-Ente. Das Rezept ist streng geheim, genauso wie das Futter der Enten. Fazit: Köstlich! Das ganze abgerundet mit einem chinesischen Bier und einem hochprozentigen Schnaps. Der Chinese spricht ab 50% von Schnaps, also aufgepasst.

Auf nach Hangzhou, 1.200 km nach Süden, mit einem der schnellsten Züge der Welt, der dem deutschen ICE3 ähnelt, mit durchschnittlich knapp 300 km/h in 6,5 Stunden. Die Fernbahnhöfe in Beijing und Hangzhou gleichen von der Größe einem Flughafen, mit denselben Sicherheitskontrollen und sie sind sehr sauber. Jeder Reisende hat automatisch einen festen Sitzplatz, das macht das Reisen komfortabel. In Hangzhou angekommen, auf einem Breitengrad mit Kairo gelegen, erwartet uns dichtes Schneetreiben, eine Seltenheit.

Wir besuchen eine Teeplantage, auf den Anhöhen rund um Hangzhou wird der Drachenbrunnentee angebaut, die beste Teesorte Chinas. Bei einer Verköstigung dürfen wir uns von dem wunderbaren Geschmack überzeugen.
Hangzhou, am Westsee (UNESCO-Kulturerbe) gelegen, ist eine der grünsten Städte Chinas und beliebt bei Hochzeitsreisenden. Auf einer Seefahrt genießen wir die Ausblicke auf Gärten und Pagoden. Im See befinden sich drei Pagoden, eine Art Mekka für die Chinesen, jeder sollte diese drei Pagoden einmal im Leben besucht haben.

Wir fahren weiter Richtung Shanghai und stoppen auf der Hälfte der Strecke im Wasserdorf Xiatang, das von den Wirren der Kulturrevolution völlig unbeschadet blieb. Das Dorf ist von zahlreichen Kanälen durchzogen, ca. einen Quadratkilometer groß und bietet tiefe Einblicke in das traditionelle Leben im alten Kaiserreich. Überall werden exotische, frisch zubereitete und teils gewöhnungsbedürftige Speisen angeboten. Den Aufenthalt lassen wir nach einer kleinen Bootsfahrt durch die Kanäle ausklingen und fahren danach weiter in die Glitzermetropole Shanghai.

Shanghai ist die bedeutendste Industriestadt der Volksrepublik China und Modemetropole, mit über 20 Mio. Einwohnern eine der größten Städte der Welt. Die Ausmaße sind gigantisch, jeweils über 100 km von Nord nach Süd und Ost nach West und die Stadt wächst weiter.

Das Stadtentwicklungsministerium, das auch besucht werden kann, erlaubt schon heute Einblicke, wie die Stadt in den nächsten Jahren aussehen wird. Shanghai liegt am Ostchinesischem Meer und an der Jangtsekiang Mündung. Wir beginnen den Aufenthalt mit einem Spaziergang durch die Altstadt und besuchen den romantischen Yu-Garten, wo die Zeit zwischen schattigen Bäumen und stillen Teichen stehengeblieben zu sein scheint.

Bei einer Bootsfahrt auf dem Huangpu Fluss beeindruckt uns der Ausblick auf die Wolkenkratzer des jungen Stadtteils Pudong, ein strahlend blauer Himmel rundet das Gesamtbild ab. Anschließend bummeln wir über die Uferpromenade Bund und werfen auch einen Blick auf die koloniale Vergangenheit der Stadt. Unbedingt auch die Stadt selbst erkunden, mit der U-Bahn gelangen Sie nahezu überall hin, ansonsten hilft ein Taxifahrer.

In einem interessanten Gespräch mit Händen und Füßen gelangen wir zur Überraschung schnell und sicher ans gewünschte Ziel. Ein Besuch des Shanghai Museums mit seinen unzähligen Bronze- und Kunstsammlungen rundet den Aufenthalt ab. Mit dem Bus fahren wir zum Transrapidbahnhof in Pudong und fahren die knapp 30 km lange Strecke zum Flughafen Shanghai-Pudong mit bis zu 431 km/h in 8 Minuten!

Zurück bleibt die Erinnerung an einen spannenden, begeisternden und interessanten Aufenthalt, und doch war es nur ein kleiner Einblick in dieses große Land.

Ein anderer Satz von Konfuzius kann treffender nicht sein: "Wir werden uns erinnern."

Folgen Sie gleich hier den Drachen zu unseren Reiseempfehlungen für China. Ähnliche Rundreisen mit Studiosus finden Sie gleich hier:

12-tägige smart & small Reise "China- Im Reich der eigenen Mitte" mit Studiosus

13-tägige Studienreise "China - Impressionen" mit Studiosus


Ausblick auf unser Reisemagazin am 07.06.18

In unserem nächsten Reisemagazin dreht sich alles um das Kino: Folgen Sie uns in kuriose, extravagante und charmante Filmbars rund um den Erdball.
Genießen Sie einen Alien-Drink in HR Gigers Bar in der Schweiz, tanzen Sie auf ABBA in Stockholm oder brauen Sie einen Zaubertrank in London. In Miami wartet "Bubba Gump Shrimp" aus dem Film "Forrest Gump" auf Ihren Besuch.

Das nächste Reisemagazin erscheint am 07.06.18.

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