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Reisemagazin, 17.01.2019

Sehr geehrter Herr Mustermann,

die Karibischen Inseln sind seit jeher ein Sehnsuchtsziel. Über 7000 große und kleine Eilande schmiegen sich unter der warmen Sonne aneinander und verheißen das Paradies auf Erden.

So unterschiedlich die einzelnen Inseln auch anmuten, so gleich sind sie in ihrer Lebensfreude. Rum und Rumba - RUMba - stehen symbolisch für die Freibeuterromantik, Exotik und die Leidenschaft, die mit den Inseln einhergehen.

Kosten Sie den samtigen Geschmack des Rums und begeben Sie sich auf ganz neue Pfade in der Karibik. Wandern Sie, fahren Sie Rad oder übernachten Sie in ausgewählten privaten Gästehäusern.

RUMba! Tanzen Sie mit uns heute leichtfüßig durch die Straßen Jamaikas, der Dominikanischen Republik und Kubas. Folgen Sie uns ins Paradies!

Für Rückfragen zu den Reisethemen, aber auch für Buchungswünsche, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Sie!

Herzlichst,
Ihr Karstadt-Reisen Team

Neue Wege entdecken - Karibikurlaub mal anders

Jenseits des beliebten All-Inclusive Urlaubs lädt die Karibik mehr und mehr zu Outdoor-Urlauben und nachhaltigen Reisen ein.
Radfahren auf Kuba, Wandern in der Dominikanischen Republik und "Meet The People"-Rundreisen auf Jamaika stehen auf dem vielfältigen Programm der ebenso vielfältigen Inselwelt.

Die "Meet The People"-Rundreise auf Jamaika hält, was sie verspricht, denn hierbei tauchen Sie ganz tief in die farbenfrohe, geschmeidige Welt der Jamaikaner ein. So besuchen Sie z. B. ein Rastafari-Dorf und lauschen beim Trommelzauber den Erklärungen zur Philosophie und der Lebensweise der Rasta.

Das Hinterland Jamaikas lädt zu Wanderungen inmitten duftender, exotischer Pflanzen und Kaffeefelder ein. Voller Herzlichkeit und Gastfreundschaft gewähren Ihnen die kleinen örtlichen Gemeinden Einblicke in ihre Dörfer, Schulen und Höfe. Sie relaxen in verrückten Bars und treffen auf einheimische Künstler. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, einen jamaikanischen Gottesdienst zu besuchen. Quirlige, einheimische Märkte stehen ebenso auf dem abwechslungsreichen Programm Ihrer "Meet The People"-Rundreise wie historische Sehenswürdigkeiten und landschaftliche Highlights.

Selbstverständlich besuchen Sie auch das Geburtsdorf des legendären Reggae-Musikers Bob Marley. In Nine Miles kann nicht nur das Geburtshaus besichtigt werden, sondern auch die Begräbnisstätte des hoch geschätzten Künstlers.
Die UNESCO erklärte im November 2018 die Reggae-Musik übrigens zum immateriellen Weltkulturerbe. Sie würdigte den Beitrag dieser Musik zum "internationalen Bewusstsein über Fragen der Ungerechtigkeit, des Widerstandes, der Liebe und Menschlichkeit".

Ein tiefer Einblick wird Ihnen darüber hinaus auch in die Kulinarik der Insel gewährt:
Nachdem Sie Ihrem Koch bei der Zubereitung eines typisch jamaikanischen Essens höchstpersönlich zur Hand gegangen sind, werden Sie Ihr vorzügliches Mahl noch mehr genießen.

Die Übernachtungen finden in urgemütlichen und charismatischen "Home Stays", privaten Gasthäusern, statt. Der abendliche Plausch mit Ihren Gastgebern bei einem köstlichen Rum wird Ihr hautnahes Jamaika-Erlebnis perfekt abrunden. Eine unvergessliche Reise!

Die außergewöhnliche, 6-tägige Busreise "Meet The People" finden Sie im aktuellen Katalog DERTOUR "Karibik - Jahreskatalog 2019" auf Seite 166.

Die 7-tägige Autotour "Cool Runnings" richtet sich an all jene, die lieber privat und im eigenen PKW unterwegs sind. Diese Tour finden Sie im oben genannten Katalog auf Seite 168.
Individuell buchbare "Home Stays" können Sie auf Seite 169 entdecken.

Der Katalog DERTOUR "Karibik - Jahreskatalog 2019" liegt zur Abholung in unseren Reisebüros für Sie bereit.



Auch in der Dominikanischen Republik lassen sich neue Wege beschreiten. Sie waren bereits auf der beliebten Insel und haben an deren strahlend weißen Stränden schon entspannt in der Sonne gedöst und im glitzernden Meer gebadet? Nun, wenn Sie die "Dom. Rep." noch von einer ganz anderen Seite kennenlernen möchten, dann haben wir für Sie sowie für alle Karibikeinsteiger eine spannende Reiseinspiration:
Aktiv statt All-Inclusive.

Wandern heißt das derzeit angesagte Motto auf der Insel, denn tatsächlich bietet das Eiland weit mehr, als Strand- und Badevergnügen. Die Dominikanische Republik lockt mit wundervoller, sattgrüner Natur, kolonialen Altstädten und unerwarteter Einsamkeit.
Entdecken Sie eine neue, faszinierende Facette der Dominikanischen Republik und werden Sie aktiv!

Während Ihrer Reise wandern Sie durch Nebelwälder und dichten Dschungel. Orchideen aller Farben und Formen werden Ihre Sinne betören.
Obstplantagen verbreiten ihre süßen Gerüche, Äpfel, Orangen und zahlreiche Gemüsesorten wetteifern um den schönsten Duft. Kaffee- und Kakaoplantagen strotzen vor prächtigem Pflanzenwuchs, kleine Verkaufsstände laden zum Probieren exotischer Köstlichkeiten ein.

Sie erwandern ein Bergdorf, in welchem die Menschen ohne Wasserversorgung und Elektrizität leben und lernen das bescheidene Leben der Bewohner kennen. Kochen Sie mit den Einheimischen, nehmen Sie Kontakt auf und lassen Sie es sich schmecken!

Ferner säumen auf Ihrer Reise zahlreiche rauschende Wasserfälle Ihren Weg, Hängebrücken müssen überquert, Höhlen wollen erforscht und Wälder durchwandert werden.
Doch nicht nur zu Fuß, auch per Boot entdecken Sie die faszinierende Vielfalt der Dominikanischen Republik. Per Kajak geht es durch dichte Mangrovenwälder und per Boot in abgeschiedene Lagunen und ehemalige Piratenverstecke.

Eindrucksvolle Naturerlebnisse wechseln sich mit ebenso eindrucksvollen Gaumenerlebnissen ab. Honig, Kakao und Hochlandkaffee wollen gekostet werden, ebenso das Nationalgetränk "Mamajuana".
"Mamajuana" wird aus braunem Rum, Rotwein sowie Honig und Kräutern zubereitet und gilt als die absolute Spezialität der Insel. Es wird nicht nur als Genussmittel verwendet, sondern auch um Übelkeit und Kopfschmerzen zu vertreiben. Bei zu hohem Konsum könnten diese jedoch auch von "Mamajuana" herrühren…

Nicht zuletzt steht auch Radfahren auf Ihrem Erlebnis-Programm. Entdecken Sie kleine Dörfer auf dem Rücken des Drahtesels und strahlen Sie den herzlichen Einheimischen entgegen.

Durch verwunschene Täler und auf einsame Berge, an paradiesische Strände und in koloniale Städte führt Sie Ihre Aktivreise in der Dominikanischen Republik. Sie plantschen in beeindruckenden Naturpools, unter kalten Wasserfällen und im warmen Karibischen Meer – was wollen Sie mehr?

Tanzen Sie Merengue, RUMba und Salsa in der Dominikanischen Republik und folgen Sie gleich hier der Musik zu unseren Reiseempfehlungen:

18-tägige Aktivreise in der Dominikanischen Republik "Aktiv statt All Inclusive" mit Wikinger Reisen

14-tägige Rund-/Wanderreise "Karibikparadies Dominikanische Republik" mit ASI Reisen

Kuba… allein der Name der Insel verheißt Lebenslust und Leidenschaft. Und so ist es kaum verwunderlich, dass sich die zu den lateinamerikanischen Tänzen zählende RUMba im 20. Jahrhundert auf der Karibikinsel entwickelte und bis heute tagtäglich in den Straßen Kubas getanzt wird.

Kuba ist die größte Insel der Karibik und lockt Reisende mit mehr als 200 traumhaften Buchten und gut 300 fabelhaften Sandstränden - hier bleiben garantiert keine Wünsche offen.

Havanna ist die ehrwürdige Hauptstadt und auf den ersten Blick scheint die Zeit hier stehengeblieben zu sein. Extreme Kontraste sind hier allerorts zu finden: in den heruntergekommenen, verfallenen Häuserfassaden und den blankpolierten, strahlenden Oldtimern, in den lächelnden, fröhlichen Menschen und ihrer Lebensfreude, mit der sie ihrer bitteren Armut trotzen, in den aufwendig restaurierten, vor Sauberkeit strahlenden Adelspalästen der Kolonialzeit und den knallbunten Graffitimalereien auf schäbigen Betonwänden.

Die Revolution und zahlreiche wirtschaftliche Sanktionen haben den Kubanern sehr zugesetzt, doch haben sie sich nie unterkriegen lassen und haben gelernt, jeder Situation immer das Beste abzugewinnen.
Die Musik ist allgegenwärtig auf der Insel, da oft die Straße als Proberaum genutzt wird. Nicht selten wird spontan getanzt. Es gibt zahlreiche Musikstilrichtungen mit spanischen und westafrikanischen Wurzeln, die auch die amerikanische und europäische Musik beeinflusst haben. Am bekanntesten ist wohl der nostalgische, vorrevolutionäre Sound des Buena Vista Social Clubs.

Kubas Hinterland wird geprägt von Zuckerrohr- und den berühmten Tabakplantagen, von tropischen Mangrovensümpfen und von dichten Urwäldern in den Bergregionen. Dschungelartig präsentiert sich der im Osten gelegene "Parque Nacional Alejandro Humboldt", der seit 2001 zum UNESCO Weltnaturerbe zählt.

Santa Clara, im Westen der Insel gelegen, erlangte Berühmtheit durch Che Guevaras größten militärischen Sieg. Das Denkmal seiner letzten Ruhestätte kann hier besichtigt werden. Das Nachtleben Santa Claras ist ausschweifend und von legendärem Ruf.

Koloniales Erbe in allerschönster Form finden Reisende in Trinidad vor. Die UNESCO geschützte Altstadt bietet prachtvolle Herrenhäuser in atemberaubender Kolonialarchitektur. Trinidad ist heute autofrei und zählt zu den Highlights der Insel.

Nicht minder beeindruckend zeigt sich Santiago de Cuba, die Stadt, in der einst die Pläne der Rebellen Gestalt annahmen. Entsprechend sehenswert ist die Plaza de la Revolucion, die von Fidel Castro im Jahr 1953 erstürmte Moncada-Kaserne, die Festung El Morro sowie der Cemeterio Santa Ifigenia.

Im äußersten Osten der Insel liegt, etwas abgeschieden, Baracoa. Die Stadt ist die älteste des Landes und zelebriert Ruhe und Müßiggang. Die schwarzen Strände stechen dem Reisenden hier ebenso ins Auge, wie die schroffe Küste und die üppige, tropische Vegetation.

Sportlich aktiven Gästen empfehlen wir Kuba per Rad zu entdecken und den idyllischen Westen der Insel sprichwörtlich zu erfahren. Vom beschwingten Havanna radeln Sie durch verschlafene Dörfer und das liebliche Viñales-Tal. Eine entsprechende Aktivreise für alle Naturliebhaber und jene, die das besondere Erlebnis suchen, können Sie gleich hier entdecken:

16-tägige Radreise "Kuba - mit dem Rad auf der Isla Grande" mit Gebeco

Auch Wanderer kommen auf der "Isla Grande" voll auf ihre Kosten. Folgen Sie daher hier dem Pfad zu unserer Reiseempfehlung:

16-tägige WanderStudienreise "Kuba - aktiv erleben" mit Studiosus


RUMba - Rumba & Rum entdecken

Der RUM spielt in der Karibik eine zentrale Rolle. Allerorts gibt es trendige Bars, die zum RUMsitzen und RUMschauen locken. Hier können Sie nach Lust und Laune RUMprobieren oder gar zum selbsternannten RUMmelier werden.
RUMfahren sollten Sie nach dem Genuss des schmackhaften Nationalgetränks natürlich nicht mehr, doch Ihre RUMba wird sicherlich besonders geschmeidig.

Willkommen im RUMiversum des Zuckerrohrs!

Besonders angesagte Bars für das persönliche RUMtasting möchten wir Ihnen daher auf keinen Fall vorenthalten:

Jamaika:

  • Ivan´s Bar in Negril (direkt an den Klippen gelegen, RUM trinken und träumen)
  • Blue Beat Ultra Lounge in Montego Bay (Musikhören, Tanzen und RUMprobieren im angesagten Club)
  • Rick´s Café in Negril (berühmter Hotspot, Klippenspringer beobachten und Sonnenuntergang beim RUM zelebrieren)

Den Begriff "Jamaika-RUM" kennt fast ein jeder. Besuchen Sie daher die "Appleton-RUMfabrik" in Negril und lassen Sie sich in die Welt des berühmten RUMs entführen. 

Dominikanische Republik:

  • Lulú Tasting Bar in Santo Domingo (stylische Bar mit berühmten Cocktails und Punches)
  • Drink Point in Punta Cana (garantiert heiße Tänze und coole Cocktails)
  • Don Queco Cigar & Rum Bar im Westin Hotel in Punta Cana (gediegen genießen und entspannen)

Eine sehenswerte RUMfabrik ist die "Ron Brugal & Co. RUM-Destillerie" in der Av. Manolo T. Justo,
Puerto Plata. Schauen Sie sich bei einer der Führungen um und hören Sie Informatives rund um die Welt des RUMs.

Kuba:

"Havanna Club" RUM ist weltweit bekannt. Besuchen Sie bei einer Reise nach Kuba unbedingt die folgenden Bars, in welchen Ernest Hemingway einst RUMhing. Tanzen können Sie zu jeder Tages- und Nachtzeit in den Straßen. Jeden Samstagnachmittag findet übrigens der "Sábado de RUMba" in einer Gasse im Viertel Vedado statt. Herausgeputzt und fröhlich tanzt Jung und Alt hier voller Energie und Lebensfreude bis der Boden bebt. 

  • El Floridita (eine der bekanntesten Bars der Welt und die angebliche Wiege des "Daiquiri"-Cocktails)
  • La Bodeguita del Medio (stickig, heiß und atmosphärisch, hier einen köstlichen "Mojito" schlürfen)


Verantwortungsvoller Genuss von Alkohol ab 18 Jahren.

Unser Expertentipp für Sie - Martinique

Profitieren Sie von dem Fachwissen unserer Reiseexperten

Unser Expertentipp kommt heute aus dem Karstadt Reisebüro in Freiburg von Frau Nicola Kracht. Sie war für Sie auf Martinique und möchte Ihnen von dort berichten.

Martinique

"Martinique gehört zu den französischen Antillen und hat ganzjährig ein tropisches Klima. Die Regenzeit erstreckt sich von etwa Juni bis Oktober, wobei es keine "drückende Schwüle" gibt.

In den Bergen ist es sogar recht kühl, denn im Norden der Insel liegt der mächtige Vulkan Mt. Pelée, mit einer Höhe von 1.397 Metern. Die Wolken kommen vom Norden und bleiben an den Bergen hängen, so dass Sie im Norden der Insel mit hoher Feuchtigkeit rechnen müssen, aber im Süden dafür Trockenheit haben.

Hier sind auch die schönsten Sandstrände Martiniques zu finden. Der "Grande Anse de Diamant" im Südwesten zum Beispiel ist mehrere Kilometer lang und hat einen wunderschönen Palmenwald im Hintergrund. Der mit Abstand schönste Strand ist jedoch der "Grande Anse de Salines" - traumhaft weißer, feiner Sandstrand und durch das vorgelagerte Korallenriff ruhig, flach und sauber - ideal für Familien mit Kindern...
Wer es nicht gar so touristisch mag, für den wäre der "Anse Grosse Roche", Cap Ferré, zwischen Pointe Macré und Pointe Marie-Catherine perfekt, denn dieser sehr schöne Strand ist 500 m von der nächsten Zufahrtsstraße entfernt und dadurch wenig besucht.

An der Nordseite gibt es große, rundgewaschene Vulkanfelsen und auf der Südseite ist ein feiner Sandstrand mit Palmen. Durch die vorgelagerten Riffe ist auch hier das Wasser flach, ruhig und sauber. Zu erwähnen wäre noch der "Anse d´Arlet", denn hier kann man wunderbar schnorcheln. Auch Anfänger sind hier bestens aufgehoben, da knapp 30 Meter vom sehr schönen Strand entfernt eine kleine Felsengruppe ins Meer ragt bzw. man im knietiefen Wasser ein Miniriff mit vielen tollen, bunten Fischen vorfindet.
Surfen, Windsurfen und Kitesurfen sind an der Atlantikküste besser auszuüben, da hier natürlich die Wellen und Winde eine ideale Voraussetzung bieten.

Mein Hoteltipp für Martinique:
Pierre & Vacances Resort Sainte Luce
Sehr schöne Studios und Appartements - ideal auch für Familien, mit integrierter Küche - es besteht aber auch die Möglichkeit Frühstück oder Halbpension hinzuzubuchen.

Ausflugsmöglichkeiten:
Ich empfehle gerne einen Mietwagen auf dieser wunderschönen Insel zu buchen, denn es besteht zwar die Möglichkeit, die Insel mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden, aber es gibt wenig regelmäßig verkehrende Busse. Man sieht viele Sammeltaxis, die an jeder Stelle halten oder aber "normale" Taxis - hier ist es jedoch empfehlenswert den Preis vor Abfahrt auszuhandeln um nicht am Ziel eine böse Überraschung zu erleben.

Eine der schönsten Strecken der Insel führt von Fort de France nach Morne Rouge - sie führt mitten durch den Regenwald. Zu Beginn der Fahrt, etwa 10 Kilometer nördlich von Fort de France, liegt der private Botanische Garten "Jardin de Balata" mit seinen fremdartigen Pflanzen und seinen zahlreichen Kolibris. Er liegt auf einem etwa zwei Hektar großen Gelände und ist unbedingt einen Besuch wert. Sollte Ihr Herz für ausgefallene und seltene Schmetterlinge schlagen, so empfehle ich Ihnen einen Abstecher nach Carbet. Die ehemalige Plantage "Habitation Latouche" liegt in der Nähe von St. Pierre.

Auf dem Weg nach Morne Rouge kommen Sie an der "Trace des Jesuites" vorbei. Dies ist ein etwa 5 Kilometer langer, ausgewiesener Wanderweg bzw. Pfad, bei dem Sie tief in ein Tal zum Fluss hinunterlaufen und auf der anderen Seite wieder hoch. Da Sie streckenweise nur über ca. 15 cm breite Flussrinnen laufen und daneben ein Abhang heruntergeht, sollte man über ein gutes Gleichgewichtsgefühl verfügen bzw. auch schwindelfrei sein. Man sollte festes Schuhwerk und die nötige Kleidung dabei haben, denn es kann unter Umständen frisch und feucht sein. Das Panorama auf dieser Strecke ist jedoch einmalig und entschädigt für alle Strapazen.

Ein weiteres Highlight Richtung Norden bei L´Ajoupa-Boullion ist die "Gorges de La Falaise". Die Tour führt durch eine enge Schlucht mit teilweise überhängenden Felswänden, mitten im Urwald. Auf dem Grund der Schlucht fließt ein wilder Fluss, an dem man entlanggeht. Man benötigt unbedingt Badebekleidung und möglichst rutschfeste Schuhe, denn man läuft mitten im Fluss und eventuell unter dem Wasserfall entlang, der am Ende in einen riesigen natürlichen See stürzt. Wegen des steilen Abstiegs kann er bisweilen sehr anstrengend sein.

Das Teilstück in der Klamm ist zwar nur wenige Hundert Meter lang, aber das Wasser reicht zum Teil bis zum Hals und man muss etwas schwimmen. Während der Regenzeit ist diese Strecke aus Sicherheitsgründen gesperrt. Auf eigene Faust kann man diese Tour leider nicht unternehmen, da immer ein einheimischer Guide dabei sein muss. Dies ist jedoch auch zu Ihrer eigenen Sicherheit.

Kulinarisches: Überwiegend französische Küche mit starken afrikanischen Elementen / Kreolisch. Zur Erklärung: Kreolisch ist eine Mischung aus indisch/afrikanisch/indianisch. Hauptbestandteile der Gerichte sind u. a. Fisch, Krustentiere und exotisches Gemüse (Süßkartoffeln, Brotfrucht, Kochbananen...).
Als Vorspeise sehr beliebt sind zum Beispiel "Crabes farcis", mit püriertem Krebsfleisch, Avocado und diversen Gewürzen gefüllte Taschenkrebse, sowie Acras, marinierte Teigbällchen mit Stockfisch, Meeresfrüchten oder Gemüse. Die verschiedenen Fischarten werden entweder gedünstet oder gegrillt. Sie sollten unbedingt einmal "Poulet Créole" probieren... Es handelt sich hierbei um ein gebackenes oder gegrilltes Huhn mit einer stark gewürzten Soße. Es ist das Nationalgericht auf Martinique und schmeckt hervorragend zu Reis. Aber seien Sie vorsichtig, die Soße ist mitunter sehr scharf, wie vieles auf Martinique.

Auch "Colombo de cabri" (Ziegenfleisch) oder "Colombo de porc" (Schweinefleisch) in scharfer indischer Sauce sollten Sie auf jeden Fall mal probieren.
Neben den leckeren Fruchtsäften gehört natürlich der Rum zum täglichen Leben, zumal er Dank eines speziellen Herstellungsverfahrens besonders gut und mild schmeckt. Ob nun als Aperitif, Digestif oder zwischendurch - das hochprozentige Nationalgetränk ist allgegenwärtig.
Als Spezialität gilt auf der Insel der so genannte "T-Punch", bei dem etwas Rum mit dem Saft einer halben Limone und ein bisschen Zucker gemixt wird. Das schmeckt unverschämt gut, so dass man den "T-Punch" gerne auch schon mal am Vormittag genießt.

Zum Schluss: Es wäre empfehlenswert der französischen Sprache mächtig zu sein, insbesondere wenn man auf eigene Faust die Insel erkunden möchte, denn kaum ein Insulaner spricht deutsch oder englisch."

Weitere Reiseempfehlungen für Martinique können Sie hier entdecken:

Pauschalreisen nach Martinique


Ausblick auf unser Reisemagazin am 31.01.2019

In unserem nächsten Reisemagazin möchten wir uns, anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Berliner Mauerfalls, mit verschiedenen MAUERN beschäftigen.
Folgen Sie uns zum Hadrian´s Wall nach England, zur Gum-Wall nach Seattle, zur Belfast Peace Line und zur Klagemauer nach Israel.


 

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Bitte informieren Sie sich zu den Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger sowie zur aktuellen Sicherheitslage der Reiseländer beim Auswärtigen Amt.


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